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Ermittlungserfolge der „Task Force NRW“

Geldbündel in Tasche
Ermittlungserfolge der „Task Force NRW“
Einsatz gegen illegale Millionentransfers führt zu Festnahmen.
LKA NRW

Am 19. November 2019 schlugen die Fahnder des LKA NRW im Rahmen eines bundesweiten Einsatzes zu: Mit Unterstützung von mehreren hundert Polizeibeamten und Regierungsbeschäftigten aus Nordrhein-Westfalen und anderen Ländern nahmen sie  drei Personen, gegen die Haftbefehle vorlagen, fest. Teilweise führten Spezialeinheiten die Festnahmen durch. Die Durchsuchungen der Firmen und Wohnungen bestätigten, dass die Ermittler den richtigen Riecher hatten. Insgesamt sicherten sie Vermögenswerte mit einem Wert von über 22 Millionen Euro. Darunter 6,2 Millionen € Bargeld, 7,1 Millionen in Gold und anderen Edelmetallen, über 6 Millionen in Schmuck und Edelsteinen sowie 2,2 Millionen in weiteren Vermögenswerten.

Vorermittlungen

Es begann alles vor ca. zwei Jahren mit einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des schweren Betruges. Hintergrund war der Handel mit wertlosen Aktien. Im Weg der weiteren Ermittlungen kristallisierte sich heraus, dass Gelder über eine Privatperson mittels eines „Hawala-Banking“ Systems in das Ausland verschoben werden. Dieser Umstand führte zur Abtrennung und Einleitung eines separaten Ermittlungsverfahrens.

Task Force NRW

Das Ermittlungsverfahren war das Erste der neuen Task-Force NRW, welche von den Ministern des Innern, der Justiz und der Finanzen im Dezember letzten Jahres neu gegründet wurde. Die Task-Force, die sich aus Polizisten, Staatsanwälten und Steuerfahndern zusammensetzt, wurde genau zu diesem Zweck gegründet: illegale Finanzströme aufzuspüren und illegale Vermögen zu sichern.