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Unser Haus

Unser Haus
Ein Unikat, ein kraftvolles und kompaktes Gebäude... bezeichnete Wolfgang Gatzke (Direktor des LKA NRW 2004 - 2013) den Neubau des Landeskriminalamtes in einer Festschrift.

"Ein Gebäude, bei dem endlich alle Beschäftigten zum ersten Mal unter einem Dach arbeiten dürfen". Ein 195 Meter langer und 70 Meter breiter Gebäudekomplex erweitert seit dem Sommer 2010 die Düsseldorfer Skyline. Es ist mit 60.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche und 1.917 Räumen eines der größten deutschen Landeskriminalämter.

In den 1960er Jahren siedelte das LKA NRW erstmalig auf dem Behördengelände Völklinger Straße in Düsseldorf an. Mit den Kompetenzen der Behörde stiegen auch die Beschäftigtenzahlen und die Notwendigkeit an mehr Platz. Das Gebäude reichte im Laufe der Zeit nicht mehr für alle Mitarbeiter aus. Sie wurden dezentral zeitweise an fünf verschiedenen Standorten untergebracht. 2005 genehmigte das Ministerium für Inneres und Kommunales NRW die sogenannte Raumbedarfsanforderung für den Neubau. Am 21. April 2008 war die Grundsteinlegung.

Kommunikation wird groß geschrieben

Im Sommer 2010 zogen die über 1.100 Mitarbeiter in ein modernes Gebäude, das sie mit seiner Ausstattung und Funktionalität überzeugte. Die Innenarchitektur bietet den Mitarbeitern viele Möglichkeiten des Zusammenseins. Insgesamt 29 Teeküchen, als Kommunikationsinseln im Gebäude verteilt, laden zum Austausch beim Kaffee oder gemeinsamen Mittagessen ein. 16 gemeinsame Besprechungsräume in verschiedenen Größen können von allen zentral über ein Buchungssystem reserviert und genutzt werden. Das geräumige Foyer bietet Platz für Veranstaltungen des gesamten Hauses. Seit dem Frühjahr 2013 hat das Behördengelände Völklinger Straße 49 auch eine neue „Cantine“. Ein weiterer Neubau, der den LKA-Beschäftigten und den Belegschaften der beiden Ministerien den Arbeitsalltag etwas angenehmer gestaltet.

Moderne Technik in unserem Gebäude

Heizanlage

Über das System der „Betonkerntemperierung“ werden die Räume im neuen LKA NRW erwärmt beziehungsweise gekühlt. Unter dem Gebäude wurden 130 Meter Rohre mit Sonden 99 Meter tief in die Erde gelassen – dorthin, wo konstante Temperatur herrscht. Eine Wärmepumpe lässt das Heizwasser entsprechend zirkulieren, so dass es bei Außentemperaturen von unter 10 Grad erwärmt und über 18 Grad gekühlt wird. Die hochmoderne Anlage holt sich täglich die Wetterdaten der jeweils folgenden fünf Tage, um starke Temperaturschwankungen auszugleichen. Zusätzlich gibt es auch eine „herkömmliche“ Heizanlage.

Notstrom

Die Stromversorgung der gesamten Computer- und Haustechnik ist gesichert durch einen 800 PS starken Dieselmotor mit 12 Zylindern und einem Hubraum von 21.910 Kubikzentimetern. Der „Volvo Penta“ treibt das Notstromaggregat des LKA-Gebäudes an.

Löschanlagen

Ob Löschwasserbecken oder Argon-Brandschutzanlage – für den Notfall ist vorgesorgt. In den Katakomben des Kriminalwissenschaftlichen und -technischen Instituts (KTI) schlummert ein Pool, genauer gesagt ein zehn Meter langes und vier Meter breites Löschwasserbecken. Dies versorgt die Sprinkleranlage, wenn im absoluten Notfall die Wasserrohre zum LKA NRW gekappt werden sollten.

Die Argon-Brandschutzanlage ist für 21 Objekte im KTI zuständig. Argon hat eine flammenerstickende Wirkung und wird materialschonend zum Löschen in empfindlichen Räumen wie Archiven und Asservatensammlungen eingesetzt.

Kunst im LKA

Düsseldorf hat angeblich die längste Theke der Welt. Vielleicht hat das LKA NRW das längste Kunstwerk von Düsseldorf? Das Bild von Peter Kogler nimmt zumindest die gesamten 200 Meter der Magistrale im Erdgeschoss in Anspruch. Peter Kogler wohnt und arbeitet in Wien. Er gehört zu den Top-Künstlern der Welt und wird als Multimediakünstler bezeichnet. Zu seinen Spezialitäten zählt die Projektion von Formen und sich bewegenden Flächen an Raumwände, die er am Computer entworfen hat. Die entsprechende Projektion wurde im LKA NRW in einer aufwendigen Technik an die Wand der Magistrale geklebt. Man sieht ein Netz, in dem collagenartig im Computer montierte Bildobjekte eingearbeitet sind. Prägnant sind hierbei die von Kogler bekannte Ameise, ein menschliches Gehirn oder die Weltkugel.