Nach dem Brand am Donnerstagnachmittag am Hang zwischen Am Roten Berge und Bornstraße ermittelt die Polizei wegen Brandstiftung. Gegen 16.20 Uhr meldeten Zeugen Rauch über dem Gebiet. Das Feuer weitete sich im Laufe des Einsatzes auf eine große Fläche aus – laut ersten Schätzungen zwischen 3000 und 8000 Quadratmeter. Feuerwehr und DRK waren mit rund 75 Kräften im Einsatz. Polizeibeamtinnen und -beamte regelten den Verkehr. Fritz-Thomee-Straße und Klusenstraße mussten gesperrt werden. Angesichts der schwer zugänglichen Lage wurde ein Polizei-Hubschrauber mit Bambi Bucket angefordert, kam aber nicht mehr zum Einsatz. Die Feuerwehr stellte die Löschwasser-Zufuhr auf dem üblichen Weg über lange Schlauchleitungen sicher. Die Löscharbeiten dauerten an bis gegen 23 Uhr. Die Polizei vernahm Zeugen und bittet um Hinweise unter Telefon 9199-0 insbesondere auf Personen, die sich am Nachmittag in diesem Gebiet oberhalb des Wanderweges aufgehalten haben. Gleichzeitig warnt die Polizei noch einmal vor den Gefahren des Feuers: Der Boden ist nach den warmen Tagen bereits sehr trocken. Das Unterholz entzündet sich rasch und Feuer verbreitet sich schnell.
Einbrüche in Taxi-Zentralen
Unbekannte sind am frühen Donnerstagmorgen in zwei Taxi-Zentralen eingebrochen. Auf unbekannte Art verschafften sie sich zwischen 2 und 7 Uhr Zugang zu einem Büro am Anfang der Lennestraße (Busbahnhof Markaner) und entwendeten Bargeld und Papiere. An dem zweiten Büro an der Bahnhofstraße wurden Tür und Schrank aufgebrochen. In diesem Fall gibt es Videoaufnahmen: Sie zeigen zwischen 3.19 und 3.27 Uhr drei Personen. Die Einbrecher stahlen Bargeld und einen Laptop. Die Polizei sicherte Spuren und bittet um Hinweise unter Telefon 91990.
Lovescam
Ein 31-jähriger Altenaer fühlt sich nach einem Online-Date betrogen: Wie er am Donnerstag der Polizei berichtete, hatte er die Unbekannte über eine Dating-App kennengelernt. Bereits nach einigen Tagen bat sie ihn um Geld, um ihren Strom bezahlen zu können. Nach der Überweisung kam nur ein paar Tage später die nächste Bitte um Geld. Inzwischen geht der Altenaer davon aus, dass die Person eigentlich gar nicht existiert bzw. unter falschem Namen agiert. Leider tummeln sich in den verschiedenen Dating-Plattformen nicht nur Menschen auf der Suche nach einer neuen Beziehung, sondern auch Betrüger. Für diese Art des Betrugs hat sich der Begriff Love- oder Romancescam eingebürgert. Die professionell agierenden Täter sprechen oftmals bereits nach wenigen Tagen von Liebe und Heiraten. Sie spielen mit den Gefühlen ihrer Opfer. Immer geraten sie in irgendwelche Notlagen. Zu persönlichen Treffen kommt es erst gar nicht, weil die Täter angeblich gerade im Ausland unterwegs sind. Sie nehmen ihre Opfer bis auf den letzten Cent aus und manche Romanze endet im finanziellen Ruin der Opfer. Deshalb rät die Polizei zur Zurückhaltung bei finanziellen Forderungen. Außerdem sollten keine Pakete oder Geldbeträge weitergeleitet werden. Opfer machen sich so möglicherweise strafbar. (cris)