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Die KKF - Entstehung, Ziele und Aufgaben

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Die KKF - Entstehung, Ziele und Aufgaben
Übergeordnetes Ziel ihrer Forschungsprojekte ist es polizeiliche Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen, polizeiliche Gefahrenabwehr, Kriminalprävention und Opferschutz zu optimieren.
LKA NRW

Die Erkenntnisse fließen in die Auswertung, Analyse und Lagedarstellung der nordrhein-westfälischen Polizei ein. Sie bilden eine wichtige Grundlage für kriminalpolitische und -strategische Entscheidungen. Der Fokus liegt dabei auf praxisnahen Fragestellungen. Die Ergebnisse sollen für die Polizei praktisch verwertbar sein und helfen, Ihre Aufgaben zu erfüllen. Sie müssen aber auch den Standards wissenschaftlichen Arbeitens entsprechen.

Das interdisziplinäre Team der KKF setzt sich aus 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammen. Hier arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Bereiche Psychologie, Soziologie, Markt- und Sozialforschung, Data Science, Geografie und Informatik, sowie Polizeibeamtinnen und -beamte. Letztere haben in der Regel eine wissenschaftliche Zusatzqualifikation, z. B. in Psychologie oder Kriminologie.

Netzwerkarbeit

Die KKF engagiert sich in verschiedenen internen und externen (wissenschaftlichen) Netzwerken. Zu nennen ist hier zum einen das Netzwerk Kriminologie in Nordrhein-Westfalen, das sich aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von Universitäten, Fachhochschulen, Polizei und Justiz zusammensetzt. Unabhängig von diesem Netzwerk arbeitet die KKF regelmäßig mit Hochschulen und Universitäten zusammen. Zudem sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig auf wissenschaftlichen und polizeilichen Fachtagungen vertreten.

Ferner ist die KKF mit wissenschaftlichen Fachkräften der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste Nordrhein-Westfalen sowie des Landesamtes für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei Nordrhein-Westfalen vernetzt. Im Rahmen einzelner Projekte arbeitet sie immer wieder mit Kolleginnen und Kollegen unterschiedlicher Arbeitsgebiete innerhalb des LKA NRW sowie der nordrhein-westfälischen Polizeibehörden zusammen. Die KKF vertritt das LKA NRW bzw. die Polizei NRW darüber hinaus in landes- und bundesweiten polizeilichen Arbeits-/Projektgruppen.

Hintergrund

Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) richtete die Kriminalistisch-Kriminologische Forschungsstelle (kurz KKF) bereits 2002 ein. Das Gesetz zur Änderung des Polizeiorganisationsgesetzes und zur Änderung weiterer Vorschriften über die Organisation der Polizei vom 29. März 2007 machte die kriminalistisch-kriminologische Forschung schließlich auch gesetzlich zur Aufgabe des LKA NRW (§ 13 Abs. 2 Nr. 4 POG NRW).

Die KKF ist als Teildezernat im Dezernat 32 der Abteilung für „Strategische Kriminalitätsbekämpfung“ des LKA NRW angesiedelt. Neben ihr befinden sich in diesem Dezernat die Sachgebiete „Prävention von Jugend-, Gewalt- und Drogenkriminalität und Opferschutz“, „Technische Prävention und Prävention von Vermögens- und Eigentumsdelikten“, „Zentrale Evaluation (ZEVA)“ sowie „Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS)“.